Die Kosten
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Grundsätzlich läßt sich sagen, dass die Anschaffung nur ein kleiner Teil der Kosten ist, die im Laufe der Jahre auf sie zukommen werden. Über den Daumen gepeilt, kostet ein Parson-Jack-Russell-Terrier von einem anerkannten Züchter zwischen 750,-- und 1.200,-- € wobei auch hier sicherlich noch Schwankungen von Züchter zu Züchter oder regional festgestellt werden können.
Die Folgekosten sind aber sicherlich der Teil, der wesentlich mehr ins Gewicht fällt. Tierarzt mit Impfungen und Behandlungen machen, neben dem Futter, einen großen Posten aus, hier würde ich, gerade wenn der Hund noch jung ist, mit mehr Kosten rechen, ca. 35,00 € pro Monat. Hat sich ihr Baby erstmal konsolidiert, kommen nur noch die Impfungen (einmal pro Jahr) und gelegentliche Wehwechen hinzu.
Die Ernährung. Kein Hund sollte sich ihre Nahrung mit Ihnen teilen und zum Resteverwerter werden. Speziell zusammengestellte und auf den jeweiligen Energiehaushalt eines Hundes abgestimmte Hundenahrung ist nicht so teuer und der Hund wird es Ihnen mit einer langen Gesundheit danken. Hier kann ich kaum eine Hausnummer angeben, aber ich denke zwischen 1,00 bis 2,00 € (für unsere Jackys) täglich ist vorstellbar.
Versichert werden muss der Hund auch, eine Hundehaftpflicht ist zwischen ca. 80,00 und 150,00 € pro Jahr erhältlich und zwischenzeitlich auch Pflicht. Bei Listenhunden gelten andere Preise, oder sie werden auch bei vielen Gesellschaften gar nicht angenommen.
Die Hundesteuer: Die ist von Stadt und Region her ganz unterschiedlich, in Berlin kostet ein Hund 150 € pro Jahr, in ländlichen Gebieten ist es oft weniger.
Und haben Sie sich überlegt, wo der Hund untergebracht wird, wenn Sie verreisen und Sie ihn nicht mitnehmen können, auch hier können Kosten auf Sie zukommen. Und auch die Unterbringung am Urlaubsort kostet evtl. mehr, die Bahnkarten usw.
..... und der ganze Zusatzbedarf: Das ist das, was wir alle so gerne einkaufen, Spielzeug, Knochen, Decken, Körbe, Käfige, Näpfe, Leinen und Halsbänder undundund. Hier gibt es nach oben keine Grenze.
... und ein ganz wesentlicher Faktor: Egal, was der Hund geldlich kostet, er "kostet" Zeit, er braucht Aufmerksamkeit und die lässt sich nicht kaufen, sondern die muss man sich nehmen, gerade ein Jack-Russell in seinem ersten Lebensjahr ist sehr anspruchsvoll, investieren sie hier viel, werden Sie dafür später doppelt und dreifach belohnt. Sicherlich wiederholen wir uns hier, aber unserer Meinung nach, ist einer der wichtigsten Faktoren für die Anschaffung eines Hundes: Haben Sie die nötige Zeit, sich einem jungen Hund zu widmen und hier sprechen wir, wie Eingangs schon erwähnt davon, nicht von den kurzen Gassigängen oder von einem Laufenlassen im Garten, sondern von Dingen wie Hundeschule, Üben, Spaziergänge, die mit An- und Abfahrt gerne zwei Stunden und mehr brauchen und vieles mehr. Seien Sie sich selbst gegenüber ehrlich, und schätzen Sie ab, wie viel Zeit Sie wirklich in Ihrem Tagesablauf erübrigen können. Eine ganz sachliche Bestandsaufnahme wird Sie und den Hund davor bewahren, dass es dann doch nicht klappt.
